Drastische Steigerung von Leihmutterschaften in den
In den USA ist in der Zeit von 1995 bis 1998 die Anzahl der Leihmutterschaften um Faktor sieben gestiegen. Die Zahlen sind den jährlichen Berichten von ASRM/SART* zu entnehmen. So wurden 1995 noch im Rahmen von 200 Zyklen insgesamt 45 Geburten erzielt. Im Jahr 1998 kamen auf 809 Zyklen 325 Geburten.
Leihmutterschaften sind in vielen Ländern verboten, da sie grundlegende Werte der Familie und auch die Achtung vor der Frau unterlaufen. Letzteres ist auch am Fachausdruck "Host uterus transfer", der in den Publikationen fr die Leihmutterschaft verwendet wird, erkennbar. Die Frau wird auf ihren Uterus und dessen Funktion reduziert. Den Zahlen ist zu entnehmen, dass auch im Fall der Leihmutterschaft vor den Risiken von Mehrlingsschwangerschaften nicht zurückgeschreckt wird. Aus welchen Gründen und unter welchen Bedingungen diese Leihmutterschaften zustande kamen, wird in den beiden Studien, die jeweils das Zahlenmaterial über alle assistierten Reproduktionstechniken zusammenfassen, nicht angegeben.
| 1995 | 2002 | |
| Zyklen | 200 | 819 |
| Eizellentnahmen | 129 | 980 |
| Embryotransfers | 170 | 843 |
| Klinische Schwangerschaften | 63 | 997 |
| Abortrate | 28,6 % | 20.9 % |
| Geburten | 45 | 535 |
| Davon Einlinge | 60.0% | 61.8% |
| Zwillinge | 35.6% | 31.7% |
| Trillinge | 4.4% | 6.3% |
| restliche Mehrlingsgeburten | - | 0.4% |
* ASRM/SART: Society for Assisted Reproductive Technology and the American Society for Reproductive Medicine






